Radiopreis
der Erwachsenenbildung

Radiopreis
der Erwachsenenbildung

Radiopreis
Der Erwachsenenbildung

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Ausschreibung 20. Radiopreis für 2016/2017

Die zehn Verbände der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) – die Arbeitsgemeinschaft Bildungshäuser Österreich, das Berufsförderungsinstitut Österreich, der Büchereiverband Österreichs, das Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich, das Ländliche Fortbildungsinstitut Österreich, der Ring Österreichischer Bildungswerke, die Volkswirtschaftliche Gesellschaft Österreich, der Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, der Verband Österreichischer Volkshochschulen und das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich – stiften den „Radiopreis der Erwachsenenbildung“.

Dieser Preis umfasst fünf Kategorien

Kategorie Kultur:
Insbesondere
a) Literatur-Sendungen (Hörspiele usw.)
b) Musik-Sendungen (Gestaltung)

Kategorie Information:
Sendungen wie Features, Reportagen, Dokumentationen, Interviews und Gespräche, Magazine.

Kategorie Bildung – Eduard Ploier-Preis*:
Sendungen zu Bildung und Wissenschaft oder über Bildungsveranstaltungen.

Kategorie Interaktive und experimentelle Produktionen:
Sendungen mit interaktivem Charakter (das heißt Beteiligung und Einbeziehung von Hörerinnen und Hörern) oder Sendungen, die mit klassischen Sender- und Empfänger-Mustern experimentieren und somit Radio als Prozess oder „work in progress“ präsentieren.

*Der Preis für die Kategorie Bildung ist nach dem verstorbenen früheren Erwachsenenbildner und langjährigen ORF-Kurator Eduard Ploier „Eduard Ploier-Preis“ benannt.

Kategorie Sendereihen und Themenschwerpunkte

Vorschläge für die Zuerkennung des Preises können von TeilnehmerInnen und MitarbeiterInnen der unter Pkt. 1 genannten Verbände der Erwachsenenbildung, von KritikerInnen der Presse und vom Österreichischen Rundfunk sowie von österreichischen Radiosendern und ihren MitarbeiterInnen eingebracht werden. Bewerberinnen und Bewerber können ihre Beiträge bis zum 30. September 2017 per Upload über die Website www.medienpreise.at einreichen.

Für die Zuerkennung des Preises kommen nur Eigenproduktionen österreichischer Sender in Betracht, die in der Zeit vom 1. September des Vorjahres bis 31. August des laufenden Jahres in einem österreichischen Sender erstmals gesendet wurden.

Dem Büro Medienpreise obliegt die Sammlung und Sichtung der eingebrachten Vorschläge sowie die Ausscheidung von Vorschlägen, die nicht dem Statut des Radiopreises der Erwachsenenbildung entsprechen.

Wenn es die Zahl der eingebrachten Vorschläge erfordert, ist eine Nominierungsjury durch das Büro Medienpreise einzuberufen, die eine Vorauswahl nach Inhalt und Gestaltung vorzunehmen hat. Eine Jury nominiert zur endgültigen Begutachtung insgesamt zwischen acht und achtzehn Sendungen.

Die Nominierungsjury besteht aus je einem/einer VertreterIn der genannten Verbände. Sie wird aufgrund der Entsendung der einzelnen Verbände vom Büro Medienpreise einberufen. Beschlussfähig ist die Nominierungsjury, wenn mindestens sieben Mitglieder anwesend sein. Der/die LeiterIn des Büro Medienpreise ist zusätzliches Jurymitglied. Die Jury bestellt aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n. Die Nominierungsjury entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden. Mit Ausnahme der Bekanntgabe der Ergebnisse sind die Sitzungen der Jurys vertraulich.

Über die Zuerkennung des Radiopreises der Erwachsenenbildung entscheidet eine Jury, die aus je einem/einer VertreterIn der genannten Verbände sowie aus MedienwissenschafterInnen und JournalistInnen besteht. Der/die LeiterIn des Büro Medienpreise ist zusätzliches Jurymitglied. Die Jury bestellt aus ihrer Mitte eine/n Vorsitzende/n. Die Mitglieder – höchstens 20, jedoch mindestens 12 Personen – werden jährlich von den beteiligten Verbänden nominiert und vom Büro Medienpreise einberufen. Die Jury entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden. Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Ein Rechtsweg kann dagegen nicht beschritten werden.

Die Jury vergibt pro Jahr je einen Spartenpreis und kann bei besonders berücksichtigungswürdigen Umständen in jeder Sparte einen weiteren Preis zuerkennen. Die Jury entscheidet über die Personen, die den jeweiligen Kategoriepreis erhalten. Je Kategorie dürfen es nicht mehr als vier Personen (Funktionen) sein.

Die Preise werden alljährlich im Winter in einer öffentlichen Veranstaltung überreicht. Sie bestehen aus einer künstlerisch gestalteten Preismedaille und einer Verleihungsurkunde. Die PreisträgerInnen werden bei der Preisüberreichung bekannt gegeben.

Ziel des Radiopreises der Erwachsenenbildung ist es, die Zusammenarbeit von Erwachsenenbildung und Rundfunk zu fördern, eine kritische aber sachgerechte Auseinandersetzung anzuregen und GestalterInnen zu motivieren, Themen der Erwachsenenbildung aufzunehmen.

Das Statut ist erhältlich bei: Büro Medienpreise
p. A. Verband Österreichischer Volkshochschulen
1090 Wien, Pulverturmgasse 14
Tel.: 01/216 4226, Fax: 01/216 4226-30, E-Mail: voev@vhs.or.at

Wien, im Juli 2017

Download
Statut Radiopreis 2017
pdf 612 KB

Statut – Online-Version